LandFrauen Lachendorf luden ein zur morgendlichen Wanderung in Ahnsbeck


 

Samstagmorgen, 14. April 2012, trafen sich eine Gruppe LandFrauen

und Gäste am Heidhof.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Ingrid Alps machte man sich auf den Weg.

Auf dem Programm standen kurzweilige Besichtigungen von gemeindlichen Einrichtungen im Ort Ahnsbeck.

Dabei sollten sich die Interessierten überzeugen:

Ahnsbeck entwickelt sich zu einem Ort, in dem Familien jeden Alters gern leben und wohnen können.


 

Als erste Besichtigung stand das "Ärztezentrum mit Bibliothek" auf dem Programm.

Ein Netzwerk von Allgemeinmedizinern, Ernährungsberatung bis hin zum Urologen stehen der Ahnbecker Bevölkerung tageweise zur Verfügung. Die integrierte Bibliothek wurde ebenfalls von Uwe Kühn vorgestellt. Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Ehrenamtlicher hat sich die Bücherei nicht nur als dienende Ausleihe mit steigender Mitgliederzahl etabliert -

Literaturcafe und abwechelnde Projekte für Kids finden statt.


 

Für die Vorsitzende Ingrid Alps war es als Ahnsbeckerin ein Heimspiel, den "kleinen Dorfplatz" mit Infotafel und Sitzgelegenheit zum Verweilen, nicht nur für Durchreisende, zu erklären.


 

Ausführlich berichtigte sie anschließend von der Entwicklung der 

"Kindertagesstätte Storchennest";

gab es 1992 eine Vormittagsgruppe zu betreuen, konnten nun vier Gruppen sowie die Maxigruppe des Brückenjahrganges von ihr vorgestellt werden.


 

Gegenüber der Kita befindet sich unter den Eichen auf dem Kinderspielplatz auch

"Dat Ole Backhus"

aus dem 17. Jahrhundert - auf die Pflege von Kulturwerten und die alljährlich stattfindenden Backtage wies dabei Frau Alps hin.


 

Eine besinnliche Einkehr in die "Ahnsbecker Kapelle" war ein weiterer Höhepunkt der Besichtigungstour. Marta Schweitzer, ehrenamtlich tätig im Kapellenvorstand, verstand es unsere kleine Kirche vorzustellen. 

"Geh aus mein Herz und suche Freud"

dieses angestimmte Lied wurde freudig von allen spontan gesungen.


 

"Der Dorfbrunnenplatz" wäre nicht das, was er heute ist, gäbe es das Engagement von 

Werner Heuer und anderen Akteuren nicht! Herr Heuer erklärte die lebensnotwendige Wasserversorgung in Ahnsbeck von Beginn an.

Auch hier gilt, nicht nur die Ahnsbecker Bürger nutzen diesen inzwischen zu einem historischen Dorfplatz mit Laubengang und Brunnenanlage sehr schön gestalteten Verweilplatz.


 

Zu Fuß ging es weiter in das angrenzende "Naturschutzgebiet Allderdreckwiesen".

Hier waren es Ulrich Pittius und Uwe Kühn, die engagiert das Renaturierungsprogramm des NABU vorstellten:


 

Natur gestalten - Wasser halten


 

die schrittweise beginnende Umwandlung und Wiedervernässung des ehemaligen Allerflussbettes in ein fruchtbares Feuchtgebiet - Lebensraum für unzählige Kleinst- und Großvögel sowie Amphibien.

Alle Anwesenden wurden überzeugt, wenn Naturschutz und Landwirtschaft einig miteinander umgehen, ist es möglich, in diesen Wiesen, Ödland und Erlenwäldern wieder viele Tiere anzulocken und zurückkehren zu lassen, die früher einmal wie selbstverständlich hier in der Südheide heimisch waren.


 


 

Zurück im Ort angelangt, wurde gemeinsam gefrühstückt.


 

Alle Anwesenden waren sich einig, Projekte und Einrichtungen in unserer Gesellschaft werden getragen vom Ehrenamt und von unseren Vereinen.

Dabei haben wir längst nicht alles erörtert - Sportstätten, Landwirtschaft und die Versorgung mit Energie wurden diesmal ausgespart.


 

Der Dank des LandFrauenvereines gilt allen, die engagiert von "ihrer" Institution oder Einrichtung berichteten und dessen Entstehung geschichtlich vorstellten.


 

Ingrid Alps


 

 

 

              

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